Ertrinken!

Unter der Dusche überkommt mich dann das Gefühl. Ertrinken, einfach nur Ertrinken, endlich Ruhe, endlose Stille, Frieden. Doch wenn es nur so einfach wäre. Es gibt Menschen die mich brauchen, oder wo ich glaube die mich brauchen. Letztendlich würde es ohne mich auch weiter gehen. Eine gewisse Zeit wird der Trauer gehören doch schnell wird der Alltag sie wieder einholen und mich vergessen. Doch diese Angst zu überwinden wie es ist Tod zu sein, schaffe ich nicht. Also bleibe ich dieser Welt erhalten auch wenn ich traurig bin und keine Kraft mehr habe.

11.12.11 14:59, kommentieren

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Verzweifflung!

Tag täglich quäle ich mich aufs neue. Morgens das Aufstehen fällt mir schwer, endlich mal auffgerafft mache ich das was ich jeden morgen mache, mache die Kinder für den Kindergarten fertig verabschiede mich von meinem Partner der nun zur Arbeit geht und gehe sofort wieder ins Bett. Endlich ausgeschlafen, kommen dann die Gedanken. Was führ ich eigentlich für ein Leben? Warum fühl ich mich nur so einsam? Was wird noch alles auf mich zukommen? Meistens breche ich in Tränen aus. Ich bin nun wieder Schwanger und meine Vergangenheit war mehr als rosig, dabei fing doch alles so schön an. Kinder, Hochzeit doch was geblieben ist, nichts aus meine Kinder. Ich konnte vom Glück reden das ich einen Partner gefunden habe der mich so akzeptiert wie ich bin, der mich nicht einfach mal so austauscht. Doch ich fühl mich trotzdem so leer obwohl ich jeden Tag aufs neue seine Liebe zu mir ganz doll spüre. Ich kann nicht sagen was mich so traurig macht. Mein Essverhalten lässt zu wünschen, doch muss ich doch an unser Baby denken was ich in mir trage. Nun hoffe ich das es mir besser geht wenn ich meine Gedanken mein Gefühle niederschreibe. Früher als Kind hat es mir immer geholfen als man wie es man früher tat zum Tagebuch gegriffen hat und alles von der Seele schrieb. Aber da man ja mit der Zeit wächst versuche ich es nun hier und versuche meine Verzweifflung in den Griff zu bekommen.

10.12.11 22:46, kommentieren